Amtsgericht Ulm verurteil Schweinemäster zu DREI Jahren Gefängnis ohne Bewährung. 2016 dokumentierte ich das Leid der Schweine in einer Mastanlage in Merklingen. Es waren mit die schlimmsten Dinge, die ich jemals gesehn habe. Das diese Tierquälerei jetzt endlich mal Folgen hat, ist ein großer Erfolg.

Aktuell versucht die Staatsanwaltschaft das Rad zurück zu drehen und dem Bauern zu einer Bewährungsstrafe zu verhelfen. Dagegen kämpfe ich vehement. Denn das bedeutet, dass die vielen Tierquäler in diesem Land sehen, dass selbst der schlimmste Stall des Landes nicht ins Gefängnis führt. Demo vor dem Prozess 19.02 Ulm Amtsgericht 8.00 Uhr.

Zum TV Beitrag: https://www.facebook.com/watch/?v=2592151207465895

 

 

Mein Schwur für die Kühe

Ich werde nicht ruhen bevor nicht der letzte Schlachthof und die letzte Metzgerei die kranke, schwer verletzte Rinder mit Seilwinden in den Tod schleift geschlossen ist. Bad Iburg, Düdenbüttel, und Hohengöhren, Ortsnamen, die dafür stehen was bei der Milchindustrie übrig bleibt : schwer kranke zerstörte Kühe und kriminelle Strukturen, die diese armen Lebewesen zu Profit machen.

 

 

Betrieben vorgefunden.  Zum ARD Bericht

 

 

 

Ausgezeichnet

 

Zusammen mit meinen Mitstreiterinnen nahm ich für SOKO Tierschutz den taz Panter Preis, den Deutschen Engagment Preis und den zweiten International Lush Prize entgegen.

Mit großen Stolz erhielt ich stellvertretend für SOKO Tierschutz auch den Deutschen Engagementpreis von Familienministerin Giffey.

Hier zum Video

 

 

 

 

SOKO 2020 -  Main Rückblick


Ein verrücktes, bedrückendes aber sehr erfolgreiches Jahr

Zahlen: Sechs große Aufdeckungen
             Sechs kleinere Aufdeckungen
             Zwei Schlachthöfe geschlossen
             Zwei Tierlabore geschlossen
             (eines für immer)
             Eine Schweinezucht geschlossen
             Eine Rinderanlage geschlossen
             12 Geldstrafen für Tierquäler
             Eine Haftstrafe auf Bewährung
             Drei Tierhalteverbote
             über 150 Einsätze
             
Team: 4 Leute Recherche Team , 7 Volunteers, 3 Leute Verwaltung/office.

Das Jahr ging eigentlich toll los. LPT Mienenbüttel und Neugraben wurden dicht gemacht. Über 1000 Tiere konnten gerettet werden. Wiesenhofs Mastanlagen machten wir mal wieder durchsichtig. Danach ein Downer Kuh Fall nach dem anderen. Die Ohnmacht der Behörden gegenüber grausamen Alltag in der Milchindustrie. Die Güllerinder von Ludwigsburg erschütterten die Menschen. Es sollte nicht der letzte Tierschutzskandal im Ländle bleiben. Dann kam Corona und damit massive Einschränkungen. Aber die Tiere leiden weiter und wir waren im Einsatz. Plötzlich interessierten sich die Medien für die grauenhaften Zustände für Mensch und Tier im Schlachthof. Wir konnten dank Corona darüber in der Tagesschau berichten. Wir verfolgten Tiertransporter von Wiesenhof monatelang von Mai bis August und stoppten die qualvollen Tiertransporte von Bayern nach Berlin ( Niederlehme). Das Entsetzen der Metzger des Vertrauens Klientel war groß, als wir die Qualen der Schweine, Schafe und Rinder aus dem Metzger Schlachthof Gärtringen bekannt machten. Die Schließung des Schlachthofes brachte auf den Minister Hauk zum Wanken, denn er hatte das Leid bewusst zugelassen. Danach ging es Schlag auf Schlag in Baden-Württemberg. Die Horrorschweinezucht des Bauernfunktionärs wurde dicht gemacht und gleich danach der Schlachthof des Herrn Koch in Biberach. Der Minister strauchelte inzwischen erheblich. Parallel waren wir schon auf den Spuren der polnischen Pelzindustrie und setzten einen Gasstopp des Marktführers Linde für die Tötungsmaschinerie durch. Auch dieses Jahr erreichten wir so um die zwei  Dutzend TV Berichte, zahllose Zeitungsartikel und unsere alten Fälle von Tauberbischofsheim, über Merklingen bis Bad Iburg sorgten über das ganze Jahr immer wieder für Schlagzeilen. Die Gerichte waren ebenfalls gut ausgelastet mit unseren Fällen. Die Rekordstrafe für den Schweinequäler von Merklingen und die fast schon wöchentlichen Geldstrafen für kriminelle Tiertransportfahrer und Bauern zeigen, dass unsere Strategie für eine Stärkung der Rechte der Tiere Wirkung zeigt. Ach und da war noch so viel dazwischen: Operation Chili, Operation Metastase und einiges mehr, dass erst 2021 für Panik bei den Tierausbeutern sorgen wird.
Unsere diesjährige Spende von 10.000 EUR geht an investigativ arbeitende Tierschützer-Teams in Polen. Wir müssen dafür sorgen, dass es dort kein Rückzugsgebiet für Tierquäler gibt.

Wir möchten unseren Leuten, ganz besonders den Volunteers, unseren Anwälten (alles gut abgeschmettert) und den vielen Unterstützer*Innen, den mutigen Informant*Innen, Spender*Innen und Freund*Innen von SOKO Tierschutz danken.

Es war ein hartes Jahr. Aber wir haben gemeinsam das beste daraus gemacht.

Wir wünschen euch eine gute und sichere,  Tierleid freie und bitte auch Böller freie Zeit  und einen guten Rutsch in ein Jahr, in dem wir uns hoffentlich auch wieder umarmen dürfen. Und jetzt müssen wir wieder los. Das Jahr ist noch nicht fertig.

Für die Tiere,
Friedrich Mülln
SOKO Tierschutz

 

 

 

Die Hölle von bad Iburg

 

Hier wurden tod kranke und schwerst verletzte Milchkühe aus ganz Deutschland zu Fleisch gemacht. Nach meiner Recherche für SOKO - Schlachthof geschlossen. Bisher wurden mehr als ein dutzend Bauern und Tiertransportfahrer zu Geldstrafen verurteilt. Insgesamt wird es ca.120 Strafverfahren geben. Der größte Tierschutzprozess der deutschen Geschichte.

Hier sehen sie das Video.

 

 

 

 

Wer meine Arbeit unterstützen will, für den gibt es zwei Wege.

 

 

Ihr könnt den Verein meiner Wahl, SOKO Tierschutz e.V.  helfen:

www.soko-tierschutz.org/spenden

Oder mich direkt, damit ich etwas besser Leben und erholter und entspannter für die Tiere kämpfen kann:

https://www.patreon.com/friedrichmuelln

 

 

 

 

Ihr wollt mehr über mich und meine Arbeit für die Tiere erfahren? Dann seht euch mal dieses Interview und dieses gute Portrait aus der HAZ an.

Mein erstes Buch erscheint!

Ab 01.03.2021 kann man mein Buch kaufen und sich auf eine Reise durch mein Leben und meinen Kampf für die Tiere begeben. Von den Anfängen im Berchtesgadener Land , über die erstren großen Rrecherchen in Schlachthöfen, Mastanlagen unfd Tierlabors in ganz deutschland, zu Einsätzen in den Tiefen der chinesischen pelzindustrie der bei irren US Exoten Besitzern.

Das Buch ist im Droemer Knaur Verlag erschienen und wird als Paperback, Ebook und Hörbuch erhältlich sein.

© 2018  Friedrich Mülln.

 

 

Fotos: SOKO Tierschutz e.V


 

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